16
März
2019
Duisburg
Spiel abgesagt / Treffpunkt erledigt / AMK

15
März
2019
Treffpunkt Duisburg auswärts
Wir rufen alle FC-Fans dazu auf, sich ab

09:30 Uhr in der Vorhalle des Kölner Hauptbahnhofs

einzufinden, um sich gemeinsam mit uns auf das Spiel in Duisburg einzustimmen. Wir werden einen der Entlastungszüge um 10:05 Uhr oder 10:33 Uhr zur Anreise nutzen. Lasst uns zusammen unsere Mannschaft in Duisburg zum Sieg brüllen!

15
März
2019
Vier Ligen, vier Meister – Regionalliga Reform jetzt!
„Meister müssen aufsteigen!“ lautet die Forderung, die in den letzten Jahren regelmäßig in deutschen Stadien propagiert wurde, was deutlich zeigt, wie allgegenwärtig die Problematik rund um die Aufstiegsregelung der Regionalligen ist. Einhergehend mit der bisweilen letzten Reform 2012, wurde die zuvor dreigleisige Regionalliga fünfgleisig. Dies hatte zur Folge, dass die drei bestehenden Aufstiegsplätze in einer Relegationsrunde ausgespielt werden, bestehend aus den Meistern jeder Liga und dem Zweiten der mitgliederstärksten Regionalliga Südwest. In der Konsequenz wurde damit der Ertrag einer gesamten Saison von Hin- und Rückspiel in der Relegation abhängig gemacht. Ein solches Verfahren ist mit den Grundsätzen des Sportes in keiner Weise vereinbar, ganz zu schweigen von den wirtschaftlich, teils existenziellen, Konsequenzen, die ein solcher Verbleib in der Regionalliga für die, oftmals ohnehin schon klammen, Vereine nach sich zieht.

Im Laufe der vergangenen Jahre kam auch bei immer mehr Funktionären langsam, aber sicher die Einsicht, dass der Status quo nicht weiter hinnehmbar ist, sodass die Weichen für eine erneute Reform gestellt werden sollten. Die Möglichkeit dies mit Inhalt zu füllen, wurde aufgrund von Eitelkeiten innerhalb der Verbände und diverser anderer Unzulänglichkeiten verpasst. Vielmehr gab es eine Übergangslösung, die dem Fairnesscharakter nicht im Ansatz gerecht wird und die Vereine teils sogar zu einem Wettrüsten animiert, bei dem die Vereine gezwungen sind, ein hohes finanzielles Risiko einzugehen. Eine vom DFB ins Leben gerufene „ad-hoc AG“ machte nur durch mangelnde Transparenz, fehlende Kommunikation, Statements, die im Anschluss wieder revidiert wurden und durch ihre Auflösung, mangels neuer Lösungsansätzen, von sich reden.
Bereits zuvor hatte sich im Zuge des Zusammenschlusses „Fanszenen Deutschlands“ eine, eigens für diese Thematik geschaffene, Arbeitsgruppe eingefunden. Das erklärte Ziel war es die Notwendigkeit einer Reform präsent zu halten und die damit verbundenen Probleme auszuwerten. Mit einem Fragebogen für Vereine und Fanszenen, sowie mit persönlichen Gesprächen, wurde versucht eine mögliche Reform, unter Betrachtung aller problematischer Gesichtspunkte, zu evaluieren. Hieraus resultierend wurden Kernpunkte erarbeitet, die aus unserer Sicht für eine Regionalliga Reform unerlässlich sind, wenn man vermeiden will, sich in absehbarer Zeit mit einer erneuten Reform befassen zu müssen.

Die Kernpunkte und die Auswertungen der Fragebögen, wurden der ad-hoc-AG des DFB in einem persönlichen Austausch offengelegt. Dieser Austausch ist als unzufriedenstellend zu bewerten, da immer wieder die Verantwortung von sich gewiesen wurde und auch die von uns gewonnenen Erkenntnisse nicht ausreichend weiterverwertet wurden. Bis zum heutigen Tage liegt noch nicht ein einziger fundierter Reformvorschlag vor, vielmehr scheint es als hätten sich die Fronten zwischen den Beteiligten weiter verhärtet und das sich gegenseitig ausgesprochene Vertrauen scheint erloschen. Insbesondere die Rücknahme des Eingeständnisses, eines weiteren Absteigers in Liga 3, zugunsten einer Reform mit vier Ligen und vier Aufsteigern, ist eine mehr als deutliche Reaktion auf die stagnierenden Fortschritte. Durch diese Entwicklung bestärkt ist es uns ein Anliegen, nunmehr einen eigenen Reformvorschlag zur Debatte zu stellen. Dieser befasst sich neben der Kernproblematik „Aufstiegsregelung“, auch mit grundsätzlichen Problemen, wie fehlende ligaübergreifende Strukturen, der geografischen Aufteilung der Ligen und der Rolle von Zweitvertretungen innerhalb der Liga.

Wir hoffen, dass durch diesen Reformvorschlag nunmehr eine Grundlage gegeben ist, um sich endlich tiefgehend und ergebnisorientiert mit der Situation zu befassen. Die Regionalliga, in ihrer Form als Schnittstelle zwischen Amateur-und Profifußball, hat in den vergangenen Jahren an immer größerer Bedeutung gewonnen und sollte daher nicht weiter als Bühne für Unvermögen und Eitelkeiten der Funktionäre herhalten müssen. Viel eher sollte sie von Werten der sportlichen Fairness und Chancengleichheit geprägt sein. Daher fordern wir alle Beteiligten auf, persönliche Empfindlichkeiten hinter diesen Werten hintenanzustellen und basierend auf diesem Reformvorschlag eine Lösung zu erarbeiten in denen sich alle Beteiligten wiederfinden können.

12
März
2019
Chronologie der Spaltung

08
März
2019
Mer sin eins?!
Nach dem überraschenden Rücktritt von Werner Spinner äußern wir uns hiermit zur aktuellen Situation. Wir danken Werner Spinner für seine Verdienste rund um unseren Verein und wünschen ihm für die Zukunft – insbesondere gesundheitlich – alles Gute!

Trotz aller berechtigten Kritik an seinem Führungsstil, war er es nun einmal, der den 1. FC Köln aus einer sehr schwierigen Phase geführt hat. Der Weg, der 2012 eingeschlagen worden ist, wurde zunächst auch von uns unterstützt. Die ersten Jahre waren davon geprägt, dass Strukturen geschaffen wurden, die eine lebendige Demokratie in unserem Verein überhaupt erst ermöglicht haben. Umso wichtiger wird es sein, dass diese Struktur zukünftig wieder mit Leben gefüllt wird.

Wir bezweifeln stark, dass dies mit den verbliebenen Vize-Präsidenten Harald „Toni“ Schumacher und Markus Ritterbach möglich sein wird. Aus diesem Grund richtete sich unsere bisherige Kritik auch stets an alle drei Mitglieder des Vorstands. Dementsprechend sehen wir die alleinige Verantwortung für die Vielzahl an Fehlentscheidungen der letzten Jahre nicht bei Werner Spinner.

Die aktuelle Situation zeigt viel mehr, dass Slogans wie „Mer sin eins“ lediglich eine Fassade bilden, die immer mehr bröckelt. Die Hintergründe des Rücktritts lassen erahnen, dass am Geißbockheim derzeit viel mehr Schein als Sein ist. Die beiden verbliebenen Vorstände haben schon längst die Kontrolle über den Verein und insbesondere über die Geschäftsführung verloren. Den Führungsstil von Werner Spinner haben wir selbst stets kritisiert, doch ist es mehr als fragwürdig, dass er jetzt zum alleinigen Sündenbock gemacht werden soll.

Wir haben dem Vorstand unsere Unterstützung vor einiger Zeit entsagt und bleiben sowohl innerhalb als auch außerhalb des Stadions dabei: Vorstand Raus! Dies schließt den nachrückenden Mitgliederrat selbstverständlich nicht mit ein. Die Art und Weise, wie Werner Spinner zurücktreten musste, empfinden wir zudem eher als Rückschlag für den gesamten Verein, denn als einen Erfolg.

Wir legen unseren Fokus daher auf die Mitgliederversammlung im September. Wir hoffen, dass dort ein Vorstand zur Wahl steht, der die nötige Kompetenz und das nötige Rückgrat hat, einen Verein zu führen, die Geschäftsführung zu kontrollieren und die verschiedenen Strömungen zusammen zu führen. Erst dann kann endlich Ruhe einkehren!

http://suedkurve.koeln/mer-sin-eins/

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08. März
Mer sin eins?!